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CSU-Parteitag im Zeichen des Barons

Diskussion um Seehofer und zu Guttenberg bestimmt das Vorfeld

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München (dpa/ND). Die Basis grummelt, die Öffentlichkeit spekuliert bereits über einen möglichen Nachfolger – doch CSU-Chef Horst Seehofer gibt sich vor dem Parteitag kämpferisch. »Über Wahlen reden wir, wenn sie anstehen«, sagte er am Freitag in München. »Was bin ich alles gefragt worden zu Umfragen, zu Personen oder zu Angst (...). Ich bin guten Mutes, dass wir einen Parteitag hinlegen werden, der die ganze Partei richtig in Schwung hält und in einen Steigflug bringt.« Auf die Frage, ob er Angst vor den Nachfolgediskussionen habe, sagte er: »Nein. Die werden sicher noch viele Wochen und Monate anhalten.«

Die CSU-Spitze hofft trotz des Stimmungstiefs an der Basis und miserabler Umfragewerte für die schwarz-gelbe Koalition auf einen erfolgreichen Parteitag. »Ich bin mir sicher, dass vom CSU-Parteitag ein starkes Signal der Geschlossenheit und des Selbstbewusstseins ausgehen wird«, sagte CSU-Landesgruppenchef Hans-Peter Friedrich. Am späten Nachmittag wurde Kanzlerin und CDU-Chefin Angela Merkel erwartet. Viele CSU-Mitglieder lasten ihr das zerstrittene Erscheinungsbild der Berliner Koalition mit an, wie CSU-Kreisvorsitzende vor dem Parteitag sagten.

Seehofer will die CSU in eine moderne Mitmachpartei umwandeln. Dazu gehört die Einführung von Mitgliederbefragungen auf allen Ebenen. Dies wird in der CSU-Spitze als wichtigste Neuerung gesehen. Am heißesten diskutiert wird jedoch über die Einführung einer abgespeckten Frauenquote für die oberen Parteigremien. Dagegen gibt es nach wie vor Widerstand an der Basis, die CSU-Spitze rechnet jedoch mit einer Mehrheit.

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