Swingender Kontinent

Das JazzFest Berlin 2010 konzentriert sich auf die europäische Musikszene

  • Von Hansdieter Grünfeld
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Durch die Präsentation der Schallplattengesellschaft Blue Note holte das letztjährige JazzFest verstärkt US-Musiker ins Programm. Für 2010 setzte Nils Landgren, der künstlerische Leiter der etablierten Veranstaltungsreihe, abgesehen von zwei musikalischen Ausnahmen strikt auf »Jazz made in Europe«. Aus mehr als 15 Ländern von Finnland bis Mazedonien kommen daher vom 3.-7. November von neun Groß-Ensembles bis hin zu zwei Duos 26 europäische Formationen zu Ton. Mehr als 250 Musiker werden in 21 Konzerten die Bühnen bevölkern. Sechs Auftrittsmöglichkeiten gibt es an fünf Spielorten: dem Haus der Berliner Festspiele (HBF), dem Quasimodo, dem A-Trane, dem Georg Neumann Saal im Jazz-Institut Berlin (JIB) und dem Hotel Savoy Berlin (HSB).

Zu einem Gespräch am Eröffnungsabend des JazzFestes 2010 treffen im HSB Emil Mangelsdorff und der Musikjournalist Siegfried Schmidt-Joos aufeinander. Emil Mangelsdorff, eine Urfigur des deutschen Jazz, schri...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.