Der Dank des Vaterlandes: Laubfegen!

PTBS: Soldaten sollten keine Hilfe erwarten

  • Von René Heilig
  • Lesedauer: ca. 1.0 Min.

Seit gut neun Jahren kämpfen Bundeswehrsoldaten in Afghanistan. Längst auf militärisch verlorenem Terrain. Derzeit sind 5000 uniformierte Frauen und Männer im Krieg und für jeden – so ließ Bundeskanzleramtsminister Ronald Pofalla (CDU) letzte Woche von einem Untergebenen vorlesen – übernehme die Bundesrepublik eine große Verantwortung. Es gelte, »das Leben der eigenen Soldaten, Polizisten und zivilen Helfer so effektiv wie möglich zu schützen«.

Das Leben schützen ... 44 sind getötet worden am Hindukusch. Bisher. Überhaupt, was bedeutet Leben? Nur nicht tot sein? Immer mehr »umsorgte« Helden kommen aus dem Einsatz mit Posttraumatischen Belastungsstörungen, kurz PTBS, zurück. Sie haben – um es »salopp« zu sagen, einen »Knacks fürs Leben«. Und nur allzu wenig Aussicht auf Hilfe. Tausende sind betroffen und nur zu oft mit ihren Familien alleine gelassen.

Wie hilflos die stolze Truppe im Umgang mit PTBS-Erkrankten...


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