Aktion statt Strategiediskussion

Die »Bibliothek des Widerstandes« erinnert an die US-amerikanische Studentenrebellion

  • Von Florian Wilde
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Mit »Rebels with a cause« über den US-amerikanischen SDS liegt nunmehr bereits der fünfte Band der jüngst von Karl-Heinz Dellwo, Willi Baer und Carmen Bitsch gegründeten »Bibliothek des Widerstands« vor. Wie alle der in dieser auf rund 100 Bände angelegten Reihe bisher erschienenen Bücher ist auch dieses ansprechend und aufwendig gestaltet sowie reich illlustriert. Die »Bibliothek des Widerstands« ist ein multimediales Projekt: Allen Büchern liegt eine DVD mit thematisch passender filmischer Zugabe bei. Geboten wird eine umfassende Dokumentation linker Bewegungen seit 1967 in Ton, Bild und Schrift.

Florian Butollo zeichnet die Entwicklung der Students for a Democratic Society (SDS) von einer kleinen Gruppe mit 200 Mitgliedern (1960) zur »größten und einflussreichsten studentischen Bewegungsorganisation aller Zeiten« mit bis zu 100 000 Mitgliedern in den späten 60ern nach. Im Fokus der Betrachtung steht die Frage nach der gegenseitigen ...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.