Gegenwind für Barack Obama

Demokratische Partei erlitt bittere Niederlage bei den Kongresswahlen in den USA

  • Von Max Böhnel, New York
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die USA-Demokraten haben bei den Zwischenwahlen ihre Mehrheit im Repräsentantenhaus verloren und müssen Macht und Einfluss im Kongress an die rechten Republikaner abgeben.

Zeichnung: Christiane Pfohlmann
Während der Demokratischen Partei von Präsident Barack Obama nach den »Halbzeitwahlen« zum Kongress am Dienstag (Ortszeit) im Senat eine knappe Mehrheit von 51 der 100 Sitze bleibt, musste sie im Repräsentantenhaus eine bittere Niederlage einstecken. Die Republikaner gewannen mindestens 61 Sitze hinzu und schicken nun deutlich mehr als 230 Abgeordnete in die 435 Sitze umfassende Kongresskammer. Parallel zur Kongresswahl wurden in 37 der 50 Bundesstaaten die Gouverneure neu gewählt. Nach Angaben der Internetseite realclearpolitics.com lösen die Republikaner in zehn Staaten demokratische Amtsinhaber ab. Im Bundesstaat New York erlitt der »Tea Party«-Kandidat Carl Paladino hingegen gegen den Demokraten Andrew Cuomo eine Niederlage. In Kalifornien setzte sich Jerry Brown als Nachfolger des Republikaners Arnold Schwarzenegger durch.

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