Kur für Kloster Jerichow

Das Umfeld der ältesten Backsteinkirche Norddeutschland soll endlich attraktiver werden

  • Von Dörthe Hein, dpa
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Ein Schmuckstück der Straße der Romanik ist das Kloster Jerichow in Sachsen-Anhalt. Das Umfeld des bedeutenden Romanikbaus sah jedoch bislang wenig einladend aus. Das soll nun anders werden.

Jerichow. An Superlativen mangelt es dem Kloster Jerichow nicht. Wer es aber besucht, könnte enttäuscht sein. Auf dem Weg zu der ältesten Backsteinkirche Norddeutschlands geht es bislang für Besucher vorbei an baufälligen Schafställen und wilden Müllbergen. Ein Parkplatz fehlt, es gibt keine Wendemöglichkeit für Busse. Das soll sich nun ändern. Schließlich ist das 1144 gegründete Kloster im Elbe-Havel-Winkel eines der Vorzeigeobjekte der Straße der Romanik, der Tourismusroute, die in Sachsen-Anhalt 80 Kirchen und andere Gebäude in 65 Orten verbindet.

30 000 Besucher pro Jahr

Die Klosteranlage unweit der Landesgrenze zu Brandenburg werde in Reiseführern als eines der bedeutendsten europäischen Ensembles der Romanik beschrieben, sagte Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Reiner Haseloff (CDU) in dieser Woche beim ersten Spatenstich für die touristische Erschließung der Anlage. Reinste Romanik sei hier zu sehen. Bei einem Ranking der Bauwe...


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