Kleinstadt schöpft Mut gegen Rechts

Proteste gegen NPD-Bundesparteitag in Hohenmölsen / Partei treibt Fusion mit DVU voran

  • Von Hendrik Lasch, Hohenmölsen
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Mit bunten Aktionen haben die Bürger von Hohenmölsen gegen einen Bundesparteitag der NPD protestiert, auf dem diese die Fusion mit der DVU vorantrieb und sich für die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt warmlief.

Das bunte Band zieht sich lang und länger. Die Kirche St. Peter haben die Hohenmölsener schon zweimal mit dem Stoffstreifen umspannt, den sie aus farbigen Tüchern geknüpft haben. Nun führen sie ihn vorbei an einer Mauer, auf der ein Transparent aufgespannt ist. »Nazis – nein danke!«, steht darauf. Es hängt am Weg zum Bürgerhaus, in dem an diesem Tag die NPD einen Bundesparteitag abhält – gegen den Willen der Hohenmölsener, glaubt Thomas Wisch. »Das sind nicht unser Menschenbild und unsere Ideologie«, sagt der Pfarrer.

Lange hatte die Stadt versucht, sich auf juristischem Weg gegen den Parteitag zu wehren, auf dem die rechtsextreme Partei den Weg für ihre Fusion mit der DVU bereiten wollte. Der Verweis auf das Hausrecht hatte aber vor Gericht keinen Bestand, sagt Bürgermeister Hans Dieter von Fintel (CDU): Am Freitag hatte das Oberverwaltungsgericht entschieden, die Stadt müsse den Saal in dem Bürgerhaus zur Verfügung stelle...

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