Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Katastrophenfall EU

  • Von Franziska Brantner
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.
Dr. Franziska Brantner ist außenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Grünen/EFA im Europäischen Parlament.

Dieses Jahr wurde der Welt und Europa eine Reihe besonders schwerer Katastrophen beschert: das Erdbeben in Haiti, die Flut in Pakistan, der Giftschlammunfall in Ungarn, dazu die jährlichen Waldbrände in Südeuropa. Leider ist 2010 jedoch keine statistische Ausnahme, denn die jährliche Zahl der Katastrophen steigt aufgrund von Klimawandel, Industrialisierung und Bevölkerungswachstum weltweit stark an, sie hat sich seit 1975 mehr als verfünffacht. Für einzelne europäische Staaten wird es dabei immer schwieriger, diesen zunehmenden Herausforderungen allein zu begegnen. So verfügt zwar beispielsweise Deutschland über ein sehr gut ausgebautes Netz vieler freiwilliger Helfer, doch bei Großkatastrophen wie der Oderflut ist auch die Bundesrepublik auf die Hilfe seiner Nachbarn, in dem Fall Polen, angewiesen. Die in Artikel 222 des Lissaboner Vertrags festgeschriebene Solidaritätsklausel bezieht sich deswegen ausdrücklich auch auf die gegenseiti...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.