Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Strompreis drückt auf die Stimmung

Solarbranche sucht Mittel und Wege zur Kostensenkung

  • Von Andreas Schug
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Viele Verbraucher ärgern sich über steigende Strompreise. Damit wächst der Druck auf die deutsche Photovoltaikindustrie, die Umlage für den Solarstrom zu begrenzen. Die Branche ist verunsichert. Der Bundesverband Solarwirtschaft geht in Deckung und setzt auf schrumpfende Zubauraten.

Gerade flattern den Verbrauchern Briefe der Stromkonzerne ins Haus. Zuletzt hatte Vattenfall angekündigt, die Kilowattstunde für Privatleute in Berlin und Hamburg um neun Prozent zu verteuern. Das sorgt für Ärger. Vattenfall schiebt den schwarzen Peter den Erneuerbaren zu, besonders der Photovoltaik: Die EEG-Umlage, mit der umweltfreundlicher Strom finanziert wird, steige zu stark, heißt es. Der Konzern blendet indes aus, dass Sonne, Wind und Biomasse inzwischen zu einem Überangebot an der Strombörse führen, was Bezugspreise senkt. Jener »Merit-Order-Effekt« entsteht, weil Sonnen- und Windenergie fossile Kraftwerke an der Leipziger Börse allmählich verdrängen. Den Milliardenvorteil geben die vier dominanten Energieversorger aber nicht an die Kunden weiter.

Gerade die Photovoltaik mit aktuell rund 15 Gigawatt installierter Leistung – in etwa die Kapazität von 15 Kernkraftwerken – reduziert in Deutschland an guten Sonnentagen...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.