Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Jüdische Gemeinde verschuldet

(dpa). Die Jüdische Gemeinde zu Berlin muss weiter um ihre finanzielle Zukunft bangen. Das Sparprogramm der Gemeindevorsitzenden Lala Süsskind fand in der Repräsentantenversammlung keine Mehrheit. »Wir müssen aber die Notbremse ziehen, sonst sind wir demnächst total überschuldet«, sagte Süsskind am Donnerstag. Für den Sanierungsplan hatten am Mittwochabend nur 11 der 18 anwesenden Repräsentanten gestimmt.

Süsskind hatte ein Sparprogramm angekündigt, um die Gemeinde vor der Insolvenz zu retten. Als besondere Belastung habe sich die betriebliche Altersversorgung erwiesen. Zudem steht eine Rückforderung des Senats aus zu viel ausbezahlten Pensionsleistungen in Millionenhöhe im Raum. Insgesamt beläuft sich das Defizit auf 15 Millionen Euro. Der Senat hatte bereits Rückforderungen in Höhe von 500 000 Euro erlassen.

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln