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Gelder für Irland stehen bereit

Brüssel (dpa/ND). Für die geplante Notfallhilfe für Irland gibt es nach Angaben der EU-Kommission keinen Zeitplan. Das sagte der Sprecher von EU-Währungskommissar Olli Rehn am Donnerstag. »Wir konzentrieren uns auf die Vorbereitungsarbeiten in Dublin, um fertig zu sein, sobald es eine Anfrage Irlands gibt«, sagte der Sprecher. Bisher sei das aber nicht der Fall.

Am Donnerstag hatten in Dublin Gespräche zwischen Vertretern Irlands und einem Team von Experten der EU, der Europäischen Zentralbank (EZB) und des Internationalen Währungsfonds IWF begonnen. Die EU-Finanzminister hatten am Mittwoch bei einem Treffen in Brüssel klargestellt, dass Hilfe für Irland aus dem insgesamt 750 Milliarden Euro schweren Rettungsschirm bereitsteht. Spekulationen über mögliche weitere Rettungsaktionen für andere Wackelkandidaten des Euro-Raums wie Spanien oder Portugal wies der Kommissionssprecher dagegen zurück.

Der Chef der irischen Zentralbank, Patrick Honohan, hatte am Donnerstag bevorstehende Milliardenhilfen angedeutet. Er erwarte, dass die irische Regierung in Kürze »einen sehr beträchtlichen Kredit« akzeptieren werde, sagte er am Donnerstag dem irischen Sender RTE. Das Darlehen werde deutlich im zweistelligen Milliardenbereich liegen. Honohan sagte, es werde sich dabei nicht um eine Rettungsaktion für einen Staat handeln, wie sie aus Griechenland bekannt ist. Er sprach von einem »Kredit, der bereitgestellt wird und bei Bedarf abgerufen werden kann«.

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