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Hunderttausende Häuser verpixelt

Internetkonzern Google startete Straßenbilder-Dienst Street View für 20 deutsche Städte

Monatelang wurde in Deutschland über den Straßenbilder-Dienst Google Street View gestritten – jetzt ist er über Nacht für 20 Städte online gegangen. Die mehr als 244 000 Anträge, Häuser zu verpixeln, sorgen für zahlreiche verschwommene Flecken im Straßenpanorama.   

Berlin/Hamburg (dpa/ND). Nach heftigen Debatten ist Googles Online-Straßenatlas Street View in Deutschland gestartet. In der Nacht zu Donnerstag schaltete der Internetkonzern die Panorama-Ansichten für Straßen in Berlin, Bielefeld, Bochum, Bonn, Bremen, Dortmund, Dresden, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, Mannheim, München, Nürnberg, Stuttgart und Wuppertal. Europachef Philipp Schindler betonte zum Start, Google habe in Deutschland so viele Zugeständnisse an Datenschützer und Politiker gemacht wie in keinem anderen Land. Deutsche Straßen sehen als Folge anders aus als die Street-View-Bilder im Rest der Welt: Man stößt relativ schnell auf verschwommen dargestellte Gebäude. Vorab hatten allein in den 20 Städten mehr als 244 000 Haushalte beantragt, ihre Wohnhäuser auf den Straßenaufnahmen unkenntlich zu machen. Google betont, dies seien lediglich knapp drei Prozent der betroffenen Haushalte...


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