»Ja, wo gibt es denn Arbeit?«

Vor 250 Jahren wurde der Revolutionär François-Noël Babeuf geboren – ein glücklicher Märtyrer

  • Von Rolf Höller
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.
Der junge Babeuf (l.) und seine Zeitung, der »Tribun«

»Die Zahl der Arbeiter ist außerordentlich angestiegen. Daraus folgt, dass nicht nur die Löhne ständig absinken, sondern auch, dass eine sehr große Zahl von Bürgern außerstande ist, Arbeit zu finden, selbst für den geringen Lohn, den das Kapital bereit ist zu zahlen, und den der Arbeiter wohl oder übel annehmen muss. Und was wiederholen diese Leute, die selbst im Überfluss schwimmen, unaufhörlich dem Zudringlichen, der sie – von den dringendsten Bedürfnissen des Lebens getrieben – um die kleinste Hilfe anspricht? An die Arbeit mit ihm! Ja, wo gibt es denn Arbeit?«

So steht es geschrieben im »Cadastre perpétuel«, einem kurz vor Ausbruch der Französischen Revolution verfassten Werk mit beachtlichem sozialen Sprengstoff. Sein Autor, der arbeitslose Landvermesser François-Noël Babeuf, reiste im Sommer 1789 nach Paris, um nach dem Fall der Bastille seine Ideen zu verwirklichen. Er forderte in seinem Pamphlet, Grundstücke nach ihr...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 752 Wörter (5035 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.