Klassenkampf am Ofen

Die Autoglas-Fabrik Vivex in Barcelona (Venezuela) ist seit knapp zwei Jahren besetzt

  • Von Helge Buttkereit, Barcelona
  • Lesedauer: ca. 6.0 Min.

Die unabgesprochene Lohnkürzung brachte die Arbeiter der Autoglas-Fabrik Vivex im venezolanischen Barcelona auf die Palme. Der Fabrikbesitzer weigerte sich, mehr als ein Drittel des Jahresgehalts zu zahlen. Das war im Dezember 2008. Seitdem halten die Arbeiter die Fabrik besetzt.

Der dicke schwarze Staub ist überall. Er bedeckt den Boden, hat Stühle und Bänke fest im Griff und natürlich auch die Maschinen in der Werkhalle. Dazwischen stehen Windschutzscheiben. Ebenfalls verstaubt. Auf einigen sind antikapitalistische Parolen, auf anderen die Namen von Marx und Chávez gekritzelt. Zwischen dem ganzen Staub der Autoglasfabrik Vivex in Barcelona im Osten Venezuelas hängen Wäscheleinen. In den Hallen wohnen einige Arbeiter. Reih-um sorgen sie dafür, dass die Fabrik nie verlassen ist.

Besetzung heißt derzeit vor allem Warten

Vivex ist seit fast zwei Jahren besetzt, deswegen der viele Staub. Dabei werden die Scheiben von Vivex gebraucht. In einem Land mit so vielen Autos auf oft so schlechten Straßen wie in Venezuela schlägt schnell mal ein Stein die Frontscheibe kaputt. Die Scheiben von Vivex sind von guter Qualität, besser als die billigen Alternativen aus Korea oder China, die ansonsten eingesetzt würden, versicher...

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