Sozialökologisch, Marke Hamburg?

Bonbon für die Bahnhofsgegner: Eine Stiftung soll die Bebauung gewonnener Flächen in Stuttgart regeln

  • Von Velten Schäfer
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Nach dem Schlichterspruch von Heiner Geißler soll Stuttgart 21 gebaut werden, Gegner und Befürworter haben sich aber auf einige gemeinsame Punkte einigen können. Der wichtigste Punkt auf der Liste betrifft die Bebauung des freiwerdenden Geländes.

Bis Februar kam dem verantwortlichen Bahn-Technikvorstand Volker Kefer das umstrittene Bahnhofsprojekt in Stuttgart noch »ganz normal« vor. Im Herbst sei er dann zu der Einsicht gekommen, dass »für Großprojekte ein gesellschaftlicher Konsens notwendig« sei. Und nun, im Winter, hat der Manager »viel gelernt«: Zum Beispiel die »Demut, mich auf Diskussionen einzulassen, die ich sonst nie geführt hätte.«

Es sind schon bemerkenswerte Zugeständnisse, die die Bahnleute und Tiefbahnhofbauer am Ende der Stuttgarter Schlichtung machten – aber eben nur auf einer Ebene persönlicher Bekenntnisse. In der Hauptsache sind sie hart geblieben: Der Tiefbahnhof Stuttgart 21 sei inklusive Schnellbahnausbau Richtung Ulm nicht nur vertretbar, sondern eine Riesenchance für Stadt und Land.

Geißler hat Mappus eine Brücke gebaut

»Schön, dass wir drüber geredet haben, und nun weiter wie geplant – so darf es nicht enden«, hatte Brigirtte Dahlbender vom...


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