Der Film und wie es weiterging

Wolfgang Held: »Last und liebes Kummerfeld«, Erinnerungen

  • Von Werner Voigt
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Eine Geschichte der Möglichkeiten und Unmöglichkeiten von Kunst und Politik hat Wolfgang Held in seinem jüngsten Buch »Last und liebes Kummerfeld« dokumentiert: Es geht um den bekannten DEFA-Spielfilm »Einer trage des anderen Last« (Regie: Lothar Warneke, 1988) sowie um die bisher unveröffentlichte Fortsetzung »Unser liebes Kummerfeld«. Diese, als Entwurf, wurde Anfang der 90er Jahre angeboten zur Verfilmung, aber von den Medien-Meinungsmachern nicht gewollt ...

Mit »Prolog 1974« beginnt Wolfgang Held. Er schildert, wie er zu den Stätten seines damals über 20 Jahre zurückliegenden Sanatoriumsaufenthaltes auf Hohenfels fährt, was er nach 20 Jahren dort sah und hörte. Er las aus seinem Rohmanuskript, und er wurde in jenen Tagen – nach langem Warten – in einer Beratung mit politischen und kulturellen »Bedenkenträgern« in Berlin in ein Wechselbad der Gefühle geworfen. Was er hörte, war ein Mix aus Zustimmung, Unverständnis und ...


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