Der Totgeglaubte

Eberhard Panitz: Seine »Dresdner Novelle 1989« ist spannend

  • Von Dieter Lämpe
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Auf der Coverrückseite die Quintessenz dieses Buches: »Eberhard Panitz hat den Herbst '89 anders erlebt, als es heute gedruckt und gesendet wird.« Und um dies zu verdeutlichen, hat er eine spannende Geschichte gefunden, Authentisches und Fiktives verschmolzen.

Inge Jonas, seit ihrem fünften Lebensjahr blind, schriftstellerisch tätig, glaubte bisher stets, ihr Vater sei tot. Plötzlich steht er nach über vierzigjähriger Abwesenheit im Garten ihres Wohnhauses in Dresden. Etwas verwirrend und undurchsichtig erklärt er, er wohne in Hamburg, teils auch in München. Ebenso unvermittelt stellt er Besitzansprüche an Einrichtungsgegenstände der Wohnung, in der Inge noch heute lebt. Insbesondere geht es ihm um die alte Schreibmaschine, auf der Inge ihre Texte schreibt. Nach einer für sie unangenehmen längeren Unterhaltung kann sie den Vater abweisen, fürchtet aber, dass er – wie er selbst andeutete – wiederkommt. Und mit ihm noch ander...


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