Gunnar Decker 02.12.2010 / Kino und Film

Lebensansichten eines Melancholikers

Woody Allen schenkt sich zu seinem 75. Geburtstag einen neuen Film: »Ich sehe den Mann deiner Träume«

Zwei in der Krise: Sally (Naomi Watts) und ihr Vater Alfie (Anthony Hopkins) Fotos: 2010 Concorde Filmverleih GmbH

Es ist alles wie immer in seinem neuen Film. Der erste Satz ist von Shakespeare, doch er könnte das Motto jedes seiner Filme sein: »Das Leben ist voller Lärm und Raserei, letztlich aber bedeutungslos.« Woody Allen bekämpft seit über vierzig Jahren die latente Panik, vielleicht ein verfehltes Leben zu führen. Regelmäßig wie ein Uhrwerk legt er jedes Jahr einen neuen Film vor, den er selbst geschrieben hat, bei dem er selbst Regie führt und sehr oft auch die Hauptrolle spielt. Zumindest Letzteres scheint seltener zu werden.

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