Jubiläum am laotischen Ufer des Mekong

Vor 35 Jahren wurde die Volksdemokratische Republik gegründet

  • Von Alfred Michaelis, Vientiane
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

35 Jahre sind vergangen, seit am 2. Dezember 1975 ein Kongress der Volksvertreter in Vientiane die Gründung der Volksdemokratischen Republik Laos beschloss.

Seitdem ist einiges Wasser den Mekong hinab geflossen. Doch Laos wird gemeinhin noch immer zu den verbliebenen »kommunistischen« Staaten gerechnet. Tatsächlich hat die Laotische Revolutionäre Volkspartei (LRVP) die Macht im Lande bis heute fest in den Händen. Noch immer sitzen einige der Männer, die schon 1975 damals den Ton angaben, in Schlüsselpositionen. Und dennoch hat sich einiges geändert.

Da ist vor allem der Wirtschaftsboom. Als 2009 die ganze Welt unter Finanz- und Wirtschaftskrise litt, fuhr das Land am Mekong mit 7,1 Prozent das zweithöchste Wachstum in Asien ein, überboten einzig vom großen Nachbarn China. Nur noch 69 der mehr als 120 000 Unternehmen im Lande sind in der Hand des Staates. Investoren aus aller Welt – voran die aus Thailand, China, Vietnam, Frankreich und Südkorea – haben in den vergangenen zehn Jahren 12,2 Milliarden US-Dollar im Land angelegt. Auch das Bruttosozialprodukt pro Kopf der inzwischen ...


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