Neuer Krieg in Sudan?

Jan van Aken über das Unabhängigkeitsreferendum in Südsudan / van Aken ist stellvertretender Vorsitzender der Linksfraktion im Bundestag

ND: In Südsudan steht am 9. Januar 2011 ein Referendum an. Alle Prognosen sprechen für ein klares Votum für die Unabhängigkeit und somit für eine Spaltung Sudans. Sie waren gerade mit drei Fraktionskollegen in Norden und Süden unterwegs. Welche Szenarien gelten für die Zeit nach der Abstimmung als wahrscheinlich?
van Aken: Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird davon ausgegangen, dass es für die Südsudanesen im Norden gefährlich wird. Nicht unbedingt in Form von organisierter staatlicher Gewalt, aber möglicherweise in Form von marodierenden Jugendbanden und Unruhen bis hin zu Massakern, mutmaßten viele unsere Gesprächspartner. Hier ist die internationale Gemeinschaft präventiv gefordert. Sie muss die Regierung in Khartum dazu veranlassen, die nötigen Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, damit dieses Szenario nicht eintritt. Dass das funktionieren kann, zeigten die Ereignisse nach dem Tod des südsudanesischen Rebellenführers John Garang im Ju...

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