Deutschland verhindert Klimaschutz

Bundesregierung knickt vor Autolobby ein und blockiert EU-Vorgaben für Kleintransporter

  • Von Kay Wagner, Brüssel
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die deutsche Automobilindustrie lehnte strenge Vorgaben für den Schadstoffausstoß ab – und schickt die Bundesregierung gegen Brüssel in die Spur.

Diesmal sind die Kleintransporter dran. Jetzt sollen auch sie ihren Beitrag zur CO2-Verringerung in der Europa liefern. Die EU-Kommission hat Pläne erarbeitet, wie das aussehen könnte: Die Lieferwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 3,5 Tonnen, die heute im Durchschnitt etwas weniger als 200 Gramm CO2 pro gefahrenen Kilometer ausstoßen, sollen sauberer werden. 135 Gramm CO2 im Jahr 2020 – auf diesen Wert soll der Durchschnittswert der Kleintransporter-Flotte gesenkt werden, die ein Hersteller auf dem Markt anbietet.

Doch wie schon vor zwei Jahren, als die Diskussion um CO2-Ziele bei Pkw auf die Zielgerade einbog und sich spätestens dort dem Diktat der Industrie beugen musste, hat die EU auch diesmal ihre Rechnung ohne die Autolobby gemacht. Die ist mächtig und lehnt ehrgeizige CO2-Ziele erneut ab. Weniger als 160 Gramm sei technisch nicht machbar, heißt es. Nicht in so kurzer Zeit, wenn die Autos zudem noch bezahlbar...

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