Marcus Meier 03.12.2010 / Politik
Personalie

Inhaftiert

Dogan Akhanli droht in der Türkei eine lebenslange Haft

Er flog in die Türkei, um seinen todkranken Vater ein letztes Mal zu sehen. Er wurde verhaftet und inhaftiert. Am Montag verstarb Dogan Akhanlis Vater, während sein Sohn noch immer im Gefängnis sitzt.

Vor 20 Jahren war Dogan Akhanli aus der Türkei geflohen, lebte seitdem in Köln, nahm die deutsche Staatsbürgerschaft an und weigerte sich, den Boden seines Heimatlandes zu betreten, wo er als linker Aktivist, als Widerstandskämpfer gegen den Militärputsch von 1980, Jahre lang eingekerkert war. »Wer einmal gefoltert wurde, den lässt das nie mehr los«, sagte Dogan Akhanli vor drei Jahren in einem Interview. Und er wurde nicht nur einmal gefoltert. Sein schlimmstes Erlebnis:...

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