Regina Stötzel 03.12.2010 / Titel

Von der Leyens schöne Arbeitswelt

Gutachten zu Rente mit 67 vorgelegt / SPD will Aufschub / LINKE: Koalition »neben der Spur«

Kontinuierliche Rentenerhöhung oder gigantische Rentenkürzung? Die vermuteten Auswirkungen der Rente mit 67 könnten unterschiedlicher nicht sein – trotz des nun vorliegenden Gutachtens des Sozialbeirats zum Rentenversicherungsbericht 2010.

Für Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) ist die Welt der Beinahe-Rentner in Ordnung. Sie fühlt sich durch das Gutachten des Sozialbeirats zum Rentenversicherungsbericht bestätigt. Wie schon Franz Müntefering gesagt habe, sei die Rente mit 67 »demografisch und finanziell unabdingbar«. Gesetzliche Hindernisse sieht sie nicht, seien doch die Älteren im vergangenen Jahrzehnt »die Gewinner auf dem Arbeitsmarkt« gewesen. Die Erwerbsquote bei den 60- bis 64-Jährigen habe sich fast verdoppelt und liege nun bei rund 40 Prozent. »Wann, wenn nicht jetzt wagen wir den Aufbruch in eine altersgerechte Arbeitswelt?« fragte sie rhetorisch gestern im Bundestag.

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