Leonhard F. Seidl 06.12.2010 / Inland

Brosamen für Deportierte

»Zug der Erinnerung« demonstriert anlässlich des Bahn-Jubliläums

Diese Woche feiert die Deutsche Bahn AG in Nürnberg 175 Jahre deutsches Eisenbahnwesen. Am Samstag forderten Demonstranten, Zwangsarbeiter und Deportierte des Dritten Reichs angemessen zu entschädigen.

Trotz klirrender Kälte folgten 500 Demonstranten dem Aufruf des Vereins »Zug der Erinnerung«. Er hatte zu Protesten aufgerufen, weil zahlreiche der Millionen Menschen, die im Dritten Reich von der Reichsbahn in Konzentrationslager deportiert oder zu Zwangsarbeit gezwungen wurden, bis heute keine oder nur geringe Entschädigungszahlungen erhalten haben. Mit Bildern von deportierten Kindern und Transparenten, welche die DB AG zur Verantwortung mahnten, wurden Passanten auf die Thematik aufmerksam gemacht.

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