Wildbrücken ohne Wald

Bobitz (dpa/ND). Die Ostseeautobahn A20 sollte zu einem Paradebeispiel für umweltverträgliche Straßen und gelungenen Biotopverbund werden. Rund fünf Jahre nach der Eröffnung zeige sich jedoch, dass mancherorts zu teuer und wenig tiergerecht gebaut worden sei, meint Michael Henneberg von der Universität Rostock, der für die Begleitforschung zu Grünbrücken verantwortlich ist. Spuren- und Videoanalysen hätten ergeben, dass die wenigsten Tiere, die auf den Wildschutzzaun längs der A20 treffen, zu einer Brücke weiterlaufen. Förstern zufolge, sei manche Wildbrücke ohne Anbindung an Wald und Hecken einfach in die Gegend gesetzt worden. Foto: ZB

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