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Stacheldraht und Paragrafen

In Lubmin bereitet die Polizei einen Großeinsatz vor / Grüne wollen Transporte gerichtlich stoppen

  • Von Velten Schäfer
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Vor dem Castortransport nach Lubmin wird aufgerüstet – materiell wie verbal. Die Grünen suchen derweil nach einem juristischen Ausweg. Allerdings erst für den im Frühjahr geplanten Transport.

Vor Ort sieht es schon ganz so aus, wie man es erwartet: Das Gelände der Lubminer »Energiewerke Nord« (EWN), auf dem sich auch das Zwischenlager befindet, ist schon seit Tagen martialisch aufgerüstet. Der Zaun ist mit zusätzlichem Stacheldraht gesichert und in der Dunkelheit mit Scheinwerfern ausgeleuchtet – und entlang der Straße vom Ort Lubmin zum Zwischenlager stehen Absperrgitter bereit, die den Zugang zu den dort naheliegenden Schienen verhindern sollen. Den Polizeiangaben zufolge ist dies das erste Mal, dass in Lubmin zu solchen Sicherungsmaßnahmen gegriffen wird.

Nachdem es bisher vergleichsweise ruhig war rund um das »Zwischenlager Nord«, stehen diesmal wohl tatsächlich Massenproteste ins Haus. Denn obwohl die Jahreszeit und der Wochentag Demonstranten nicht gerade entgegenkommen, werden nach Angaben von lokalen Atomkraftgegnern zahlreiche, auch protesterfahrene Auswärtige am Bodden erwartet – darunter auch solch...


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