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Große Städte, große Sorgen

Oberbürgermeister fordern eine bessere finanzielle Ausstattung durch das Land – und den Bund

  • Von Andreas Fritsche
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Auch wenn sie ihre Theater schließen, die Orchester auflösen, die Bibliotheken dicht machen, die Jugendklubs aufgeben würden – der Verzicht auf sämtliche freiwilligen Aufgaben würde nicht ausreichen, um einen ausgeglichenen Haushalt hinzubekommen. Die kreisfreien Städte befinden sich in großer Not.

»Uns steht das Wasser wirklich bis zum Hals«, klagte gestern Frank Dahmen (LINKE), Kämmerer von Frankfurt (Oder). Die Stadt stöhnt unter einer Schuldenlast von 111 Millionen Euro. Das Haushaltsdefizit liegt im laufenden Jahr bei 16 Millionen Euro.

Den anderen kreisfreien Städten geht es ähnlich oder sogar noch schlechter. Potsdam: 215 Millionen Euro Schulden, 25 Millionen Defizit; Cottbus: 284 Millionen Schulen, 58 Millionen Defizit; Brandenburg/Havel: 164 Millionen Schulden, 28 Millionen Defizit. Alle zusammen wollen sie ungefähr 500 Millionen Euro mehr vom Land und vom Bund.

Gemessen an der Einwohnerzahl sieht es für Potsdam noch am bes...


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