Pacific Rim vergiftet in El Salvador die Flüsse und die Menschen

Isabel Gámez über die Aufklärungsarbeit gegen das kanadische Minenunternehmen

Isabel Gámez begann mit 13 Jahren beim kommunalen Radio Victoria in Las Cabañas, El Salvador. Das Radio organisierte die Bewohner des Bundesstaates gegen das kanadische Minenunternehmen Pacific Rim, dem mittlerweile von staatlicher Seite die Goldschürfung untersagt wurde. Doch vor Ort findet es Unterstützung seitens der korrumpierten Lokalpolitik und überzieht die Aktivisten mit Gewalt. Isabel Gámez hat 2009 nach zwei Mordanschlägen das Land verlassen. Im Augenblick lebt sie als Stipendiatin der Stiftung für politisch Verfolgte in Hamburg. Für ND sprach Kathrin Zeiske mit ihr.

Isabel Gámez

ND: Frau Gámez, welche Rolle spielte das Radio Victoria in dem Konflikt mit dem kanadischen Minenunternehmen Pacific Rim in Las Cabañas?
Gámez: Als kommunales Radio berichten wir vor allem über die alltäglichen Belange in den Gemeinden. Wir ließen die Menschen ans Mikrofon, und diese klagten immer häufiger über Hautausschläge, Krankheiten des Magen-Darm-Trakts und sogar Fehlgeburten. Dem gingen wir nach und kamen sehr schnell auf das Minenunternehmen Pacific Rim. Dieses vergiftet die Flüsse des Bundesstaats mit dem Einsatz von Zyankali bei Probebohrungen nach Gold. Radio Victoria machte dies öffentlich und lieferte Informationen über Umweltschäden durch Bergbau in anderen lateinamerikanischen Ländern. Doch bald wurde klar, dass auch etwas geschehen musste. So riefen wir die Hörer auf, sich zu organisieren. Ganze Gemeinden formierten sich zu einem breiten Bündnis gegen den Bergbau.

Wie reagierte Pacific Rim auf den Widerstand gegen sein...


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