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Über Preise und einen Esslöffel Zucker

Weihnachtsbaumkauf

Der Weihnachtsbaumverkauf 2010 geht in die Schlussphase. Nach den Erfahrungen werden mehr als 28 Millionen Weihnachtsbäume verkauft werden. Davon stammen etwa 70 Prozent aus Deutschland, der Rest wurde importiert. In Deutschland liegen die wichtigsten Anbaugebiete in Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Fünf Prozent der im letzten Jahr verkauften Bäume wurden im Rahmen der Waldbewirtschaftung direkt aus dem Wald entnommen.

Die meisten Bäume, die aus der Waldpflege kommen, sind Fichten, Weißtannen und Kiefern. Die beliebteste Baumart ist die aus dem Kaukasus stammende Nordmanntanne mit über 60 Prozent. Dahinter folgen die Blaufichte (20 Prozent), die Edeltanne und schließlich die Fichte.

Die Nordmanntanne ist benannt nach dem finnischen Botaniker Nordmann, der sie 1836 im Kaukasus entdeckte. Sie wird heute nur für Weihnachtsbaumzwecke angebaut. Sie hat weiche, glänzend-tiefgrüne, nichtstechende Nadeln, eine gleichmäßige Wuchsform und zeichnet sich durch eine hohe Nadelfestigkeit aus. Da sie bis zu 15 Jahre benötigt, um Zimmerhöhe zu erreichen, ist sie auch der mit Abstand teuerste Weihnachtsbaum.

In fast allen Bundesländern gibt es ein Herkunftssiegel, das garantiert, dass der Baum aus der nahen Umgebung stammt und so unnötiger Schadstoffausstoß durch den Transport vermieden wurde.

Stabile Preise angekündigt

Nach Auskunft des Informationszentrums für die Landwirtschaft in Stuttgart-Hohenheim bleibt auch in diesem Jahr die Preise stabil. Die Nordmanntanne dürfte in der bevorzugten Größe von zwei Metern zwischen 36 und 44 Euro kosten.

Deutlich günstiger wird es für die Freunde der Blaufichte mit 18 bis 24 Euro je Baum. Und noch preiswerter schließlich sind Fichten zu Preisen von 16 bis 18 Euro. Allerdings weist die Fichte auch die geringste Haltbarkeit auf, denn sie nadelt in warmen Räumen schon nach wenigen Tagen. Generell gilt: Für alle Bäume in Netzhülle wird ein geringer Aufschlag verlangt.

Um lange Freude zu haben

Damit man möglichst lange Freude an seinem Weihnachtsbaum hat, gibt die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW), die seit über 60 Jahren besteht, folgende zwei Tipps:

1. Ein Weihnachtsbaum ohne Pflanzballen sollte nach dem Einschlagen bis zum Fest an einer schattigen Stelle in einem Eimer mit Wasser und abgenommenen Netz aufgestellt werden.

2. Bevor der Baum ins Zimmer kommt, sollte man ihn erneut absägen und in einen Ständer mit Wasser, einem Esslöffel Zucker oder Blumenfrisch stellen. Ein Standort möglichst weit weg von der Heizung und tägliches Gießen verlängern sein Leben.

Sichere Beleuchtung

Noch ein Wort zur weihnachtlichen Beleuchtung wie Lichterketten, blinkende Fenstersterne oder Lichtschläuche. Gerade besonders preiswerte Produkte weisen nicht selten große Mängel in Verarbeitung oder Isolierung auf und bilden eine potenzielle Gefahr, warnen die Experten der ERGO-Versicherungsgruppe. Ihr Rat: Sichere Weihnachtsbeleuchtung erkennt man an Prüfsiegeln wie dem GS-Zeichen (geprüfte Sicherheit) und am einwandfreien Zustand von Verpackung, Lampen und Kabeln.

Bei weihnachtlicher Außenfestbeleuchtung sollte darauf geachtet werden, auch wirklich ausschließlich außentauglichen Lichterschmuck zu verwenden. Erkennbar ist dieser an den entsprechenden Symbolen: Ein Dreieck mit Wassertropfen steht dabei für »spritzwasserfest«, ein Quadrat mit Tropfen für »regenwassergeschützt«. Alternativ findet sich dafür auch die Kennzeichnung »IP 44«. joh

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