Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Sarrazin und die Narren von Mainz

Ex-Politiker soll Laudatio halten, SPD protestiert

  • Von Robert Luchs, Mainz
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die Mainzer Ranzengarde ist die älteste Garde und älteste Fastnachtskorporation in Mainz. In diesen Jahr hat sie sich den Mainzer Kabarettisten Lars Reichow für einen Garde-Orden ausgesucht, die Laudatio soll desen Vorgänger Thilo Sarazzin halten. Für manche ist da Schluß mit lustig.

Zu keiner Zeit wird in Mainz mehr und heftiger gestritten, als vor und während der Fastnachtsmonate. Nicht immer kommt Fröhlichkeit aus ganzem Herzen, gelegentlich wirkt sie wie aufgesetzt. Und die gerne mit Mainz in Verbindung gebrachte Toleranz ist oft nur vorgetäuscht. Diese Schwächen hat Alt-Fastnachter Herbert Bonewitz bereits vor Jahrzehnten in seiner einmaligen Art als »Prinz Pippi« sehr zum Ärger der Mainzer Garden aufgespießt.

In diesem Jahr ist es nicht anders: Seit gemeldet wurde, dass der Mainzer Kabarettist Lars Reichow einen Orden der Mainzer Ranzengarde bekommt und SPD-Mitglied Thilo Sarrazin als Vorgänger die Laudatio dazu halten soll, können sich die Gemüter in der rheinland-pfälzischen Hauptstadt nicht mehr beruhigen. Die Verleihung ist für den 2. Januar geplant, Sarrazin selbst hatte den Orden vor zwei Jahren bekommen.

Schillernde Figuren

Noch hat Sarrazin, dessen wechselvolle politische Karriere ihn in den 90er Jahr...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.