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Die politische Autobahn

Die neue A 38 südlich des Harzes wird nur wenig befahren. Kritiker haben das vorausgesagt

  • Von Franziska Höhnl, dpa
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

   

Sie sollte ein Symbol für die Deutsche Einheit werden, Industrie und Tourismus nach Sachsen-Anhalt und Thüringen locken: die Südharz-Autobahn A 38. Die umstrittene Trasse wird bis heute immer wieder als »leerste Autobahn Deutschlands« belächelt.

Leipzig. Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) bezeichnete die A 38 als »bedeutende West-Ost-Magistrale« und »wichtigen Lückenschluss im deutschen Fernstraßennetz«, als er vor knapp einem Jahr das letzte Teilstück der Autobahn im thüringischen Eichsfeld freigab. Neun Jahre zuvor hatte Umweltminister Jürgen Trittin (Grüne) noch an der Notwendigkeit der 200 Kilometer langen Verbindung zwischen Halle und Göttingen gezweifelt. 32 000 Autos pro Tag wurden damals für die Autobahn prognostiziert.

Tatsächlich meldet das Thüringer Verkehrsministerium niedrigere Zahlen. Selbst in den Sommerferien seien maximal 18 000 Autos auf der A 38 am Höllbergtunnel gezählt worden. Zum Vergleich: Auf der ebenfalls durc...


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