Kino voll Kälte und Komik

Die Reihe »Rekonstruktion – Filmland Rumänien« präsentiert Werke der letzten 40 Jahre

  • Von Kira Taszman
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Rumänische Filme galten dieserorts lange als exotisch. Doch seit Anfang der 2000er Jahre räumen Regisseure der so genannten »Neuen rumänischen Welle« auf internationalen Festivals Preise über Preise ab. Die jungen Filmemacher setzen sich realistisch bis nüchtern mit heutigen gesellschaftlichen Missständen auseinander oder werfen einen kritischen Blick zurück auf das Ceausescu-Regime.

Dennoch beschränkt sich die Retrospektive »Rekonstruktion – Filmland Rumänien« nicht auf neuere Filme. Die vom Rumänischen Kulturinstitut »Titu Maiorescu« im Zeughauskino veranstaltete Reihe präsentiert 14 Filme der letzten 40 Jahre, darunter einige Klassiker.

Einer davon ist Lucian Pintilies Drama »Rekonstruktion« (1968). Darin soll ein Zwischenfall, bei dem zwei betrunkene Jugendliche einen Kellner verletzt haben, mit allen Beteiligten für einen Lehrfilm nachgestellt werden. Doch die Pseudo-Dokumentation endet tragisch. »Rekonstruktion« arbeitet mi...


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