Fabian Lambeck und Velten Schäfer, Greifswald 18.12.2010 / Inland

Mittags endete die Freundlichkeit

Castortransport nach Lubmin: Jetzt rufen alle Seiten nach Konsequenzen / Nach dem Transport fordern die Kernkraftgegner den Rücktritt des Schweriner Innenministers

Es hatte der deeskalierteste Castortransport aller Zeiten werden sollen – doch dann brachte die überraschende Blockadeaktion von Robin Wood die Polizeikonzepte durcheinander. Die Beamten hätten konfus und teils rechtswidrig reagiert, kritisieren die Castorgegner am Tag danach.

Gleise blockieren im Schnee

Als die Drei in den grünen Jacken in den Raum kommen, erhebt sich ein leises Raunen. Fast sechs Stunden hatten die Leute von Robin Wood den Atommüll-Zug am Donnerstag aufgehalten – bis zu den Sendezeiten der Hauptnachrichten. Doch so viel hat Sarah, eine der beiden Angeketteten, gar nicht zu der Aktion zu sagen bei der Bilanz-Pressekonferenz der Atomkraftgegner. Die Aktion sei nur ein »Mosaikstein« gewesen – und ohne die offen angekündigte Sitzblockade bei Kräpelin unmöglich: »Das hat die Polizeikräfte gebunden.«

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: