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MOSEKUNDS MONTAG

DICHTERS WARNUNG

  • Von Wolfgang Hübner
  • Lesedauer: 1 Min.

Bei einem Kaufhausbummel beobachtete Herr Mosekund das befremdliche Konsumverhalten in den letzten Vorweihnachtstagen: ratlose Menschen, die hektisch zwischen den Auslagen umherirrten und sich für nichts entscheiden konnten. »Wer jetzt noch kein Geschenk hat«, deklamierte er angesichts eines besonders verzweifelten Bürgers, »findet keines mehr.« Der Mann schaute ihn verständnislos an. »Rilke«, erklärte Herr Mosekund und verbeugte sich unmerklich. »Und was soll ich Ihrer Meinung nach tun, Herr Rilke?« fragte der Mann. »Nicht Rilke, sondern Mosekund«, korrigierte Herr Mosekund und fügte aus eigener bitterer Erfahrung hinzu: »Wer unbeschenkt ist, wird es lange bleiben ...« – »Mosekund?« fragte der Mann. »Nein, Rilke«, entgegnete Herr Mosekund. »Ja was denn nun?« knurrte der Mann verärgert. »Das kann ich Ihnen sagen«, antwortete Herr Mosekund und erhob beschwörend die Stimme: »... wird zwischen den Regalen unruhig wandern ...« - »Hören Sie auf!« schrie der Mann und suchte das Weite. Dieser Weihnachtsrummel, dachte Herr Mosekund, macht die Leute wirklich verrückt.

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