Kein Bündnis Ost gegen Parteichef Ernst

Bundestagsabgeordnete dementieren konkrete Absichten zur Gründung einer neuen Gruppierung

  • Von Uwe Kalbe
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Pläne zur Gründung einer Landesgruppe Ost der LINKEN im Bundestag mit dem Ziel, Parteichef Klaus Ernst zu Fall zu bringen, sind reine Medienspekulation. Umsturzpläne existierten nicht; eine Landesgruppe Ost sei allenfalls vages Thema von Gesprächen einzelner Abgeordneter gewesen, versichern die Protagonisten.

Es wird keine Landesgruppe Ost der LINKEN im Bundestag geben. Davon zeigte sich gegenüber ND am Montag der Vizevorsitzende der Fraktion Dietmar Bartsch überzeugt. Eine solche Gruppe wäre Bartsch zufolge »rückwärtsgewandt«, weil sie »symbolisch in Richtung PDS führen würde«. Allerdings, so der ehemalige Bundesgeschäftsführer der Linkspartei, der nach einem Zerwürfnis mit Oskar Lafontaine im vergangenen Jahr aus seiner Parteifunktion geschieden war, halte er eine gemeinsame Vertretung von Ostinteressen auch in der Linkspartei für notwendig.

Auch Jan Korte, Abgeordneter mit Wahlkreis in Sachsen-Anhalt, widerspricht, dass es je die konkrete Planung einer solchen Gruppe gegeben habe. Erst recht habe es keinen Termin gegeben. In Medienberichten war verbreitet worden, dass die Gründung einer »Landesgruppe Ost« für den 11. Januar geplant sei – unter dem polarisierenden Beinamen »Gruppe Vernunft«. Am 11. Januar vor einem Jahr hatte s...

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