Ein Neustart für das System

Das Kunstprojekt systemfehler_neustart kämpft für soziale Gerechtigkeit

Das Kunstprojekt systemfehler_neustart will die »Programmierfehler« der Berliner Demokratie offenlegen und in einem Modellversuch vor Brandenburger Tor und Reichstag Veränderungen durchspielen. Das Projekt der Berliner Konzeptkünstlerin Ute Z. Würfel und der Leipziger Malerin Verena Landau hat die Strahlkraft von Christos und Jeanne-Claudes Reichstags-Verhüllung, ist politisch jedoch stärker aufgeladen. Pläne sind bereits gezeichnet, Architekten, Wissenschaftler und Künstler gewonnen. Die Aufforderung zum Neustart des Systems wird auch bei Demonstrationen in die Öffentlichkeit getragen, zuletzt beim Protest gegen Stuttgart 21. Mit den Künstlerinnen sprach Tom Mustroph.

Dezember-Demonstration gegen Stuttgart 21

Was ist systemfehler_neustart?

Würfel: Dabei handelt es sich um ein Kunstprojekt im öffentlichen Raum und eine Plattform für Ideen. Ein inhaltlicher Schwerpunkt liegt auf dem Thema prekäre Arbeitsbedingungen und bedingungsloses Grundeinkommen. Wir möchten Diskussionen quer durch die politischen Lager und gesellschaftlichen Schichten anregen. Hierzu haben wir für den Reichstag, das Brandenburger Tor und den Tiergarten eine temporäre Infrastruktur entwickelt.

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