Biologische Vielfalt bleibt kritisch

Der Agrarökologe Josef Settele zieht eine Bilanz des UN-Jahres der Biodiversität

Am Freitag geht das von den Vereinten Nationen ausgerufene Internationale Jahr der Biologischen Vielfalt zu Ende. Im Oktober gab es auch eine von der UNO veranstaltete Konferenz dazu im japanischen Nagoya. Mit dem Agrarökologen Josef Settele vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Halle sprach Benjamin Haerdle über die Bilanz des UNO-Jahres. Settele ist hauptverantwortlicher Herausgeber des Nachschlagewerks »Atlas der Biodiversitätsrisiken«.

Josef Settele

ND: Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2010 zum Internationalen Jahr der Biologischen Vielfalt erklärt. Hat die Biodiversität davon profitiert?
Settele: Viele politische Entscheidungsträger wurden darauf aufmerksam, dass es um die biologische Vielfalt nicht zum Besten steht und dass sie sich deswegen darum kümmern müssten. Deshalb war das Jahr schon ein Erfolg.

Trotzdem fällt die Bilanz düster aus: Die EU hat ihr Ziel verfehlt, bis 2010 den Rückgang der Arten zu stoppen, in Deutschland stehen immer noch mehr als 40 Prozent der Tier- und Pflanzenarten auf der Roten Liste.
Das stimmt, das Ziel der EU war zu ambitioniert. Diese Vorgabe war nicht zu schaffen und wird wahrscheinlich auch in Zukunft nie ganz erreicht werden. Immerhin hat die Öffentlichkeit aber ein Stück weit realisiert, dass der Schutz der Biodiversität eben nicht nur bedeutet, einzelne Arten zu erhalten, sondern beispielsweise auch Ökosysteme.

Was bleibt also vom Jahr d...



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