Zu weiße Weihnacht

Nach teilweise chaotischen Verkehrsverhältnissen an Heiligabend hat sich die Lage beruhigt

Deutschland ächzt nicht mehr ganz so unter dem Schnee. Zwar war nicht jede Fahrt mit Bahn oder Auto ein Vergnügen, doch der zweite Feiertag verlief zumindest viel reibungsloser als die beiden Vortage.

Schnee gegen Lok: Nicht immer blieben die Triebwagen zu Weihnachten Sieger.

Berlin (Agenturen/ND). »Alle reden vom Wetter. Wir nicht« – so hieß eine 1966 gestartete berühmte Werbekampagne der Bahn, damals noch Bundesbahn. Das ist lange her, muss man wohl spätestens nach den teils chaotischen Verhältnissen zu Weihnachten sagen. Er wolle nie mehr Bahn fahren, fluchte ein Fahrgast in einem liegengebliebenen ICE-Hochgeschwindigkeitszug an Heiligabend. Doch wütende Menschen wie er waren selten, berichtete ein dpa-Reporter aus dem Zug. Die Mehrheit nahm das Chaos gelassen. »Die Bahn kann ja auch nichts dafür, wenn Eisregen kommt. Die können die Leitung ja schlecht überdachen«, sagte eine 64-Jährige. Stimmt. Doch Eisregen ist nach Einschätzung von Experten das einzige Problem, gegen das sich die Bahn nicht wappnen kann. Umgefallene Bäume oder kaputte Weichenheizungen seien dagegen Folgen verfehlten Sparens.

»Eine Bundesregierung, die seit Jahren nur Sparen von der Bahn fordert, darf sich nicht darüber wundern, w...

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