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Noch weniger S-Bahn-Züge

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(ND-Herzberg). Mit noch weniger Wagen startete die S-Bahn in das Silvesterwochenende. Nur 228 Doppelwagen waren nach Angaben des Unternehmens am Donnerstag im Einsatz, 21 weniger als am Vortag. Gegenüber dem Notfahrplan fehlten 206 Viertelzüge. Im gesamten Streckennetz kam es zu Verspätungen. Auf der Ringbahn-Linie wurde ein 10-Minuten-Takt annähernd eingehalten. Alle anderen Bahnen verkehrten im Abstand von 20 Minuten.

Doch dieses Fahrangebot gilt nur bis Sonntag. Danach können laut S-Bahn-Sprecher Burkhard Ahlert nur noch 200 Viertelzüge eingesetzt werden. Bestimmte Streckenabschnitte würden so vorübergehend nicht mehr bedient. Dazu zählen die Verbindungen zwischen Strausberg und Strausberg Nord, Spandau und Westkreuz, Wartenberg und Springpfuhl sowie Henningsdorf und Schönholz. Ein Busersatzverkehr werde jedoch eingerichtet.

Der Versuch, mit Regionalzügen wegfallende S-Bahnen zu ersetzen, ist nur bedingt gelungen. Ab dem 3. Januar werden lediglich die Züge des RE 2 zusätzlich in Karlshorst halten und die RB 10 sowie Züge der Niederbarnimer Eisenbahn der Linie NE 27 bis Gesundbrunnen verlängert. Bereits am Mittwoch kündigte die Deutsche Bahn an, in der Silvesternacht mehr Regionalzüge in der Region einzusetzen. Zwischen 1.22 Uhr und 4.36 Uhr fahren insgesamt zwölf Züge zusätzlich. Sie entlasten die Stadtbahnlinie zwischen Ostbahnhof und Zoologischer Garten, wenn sich die Besucher der Silvesterparty am Brandenburger Tor auf den Heimweg machen.

Trotz dieser zusätzlichen Züge drohen der Bahn nun auch finanzielle Einbußen wegen Verspätungen und Zugausfällen im Regionalverkehr, sagte ein Sprecher der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Wie viel Geld einbehalten werden könnte, sei jedoch noch nicht einzuschätzen.

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