Werbung

Wer zuletzt lacht ...

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Horst Seehofer will auch dann CSU-Chef bleiben, wenn ihm im Herbst Karl-Theodor zu Guttenberg mit einer eigenen Kandidatur in die Quere kommt. Guttenberg selbst weist alle Ambitionen von sich. Und in Bayern geht die Sonne ostwärts unter ... Der ausgeprägte Korpsgeist verhindert von jeher allzu tiefe Einblicke in den Kosmos christsozialer Kräfte- und Machtspiele. Man erinnert sich noch an die freundlichen Gesichter von Günther Beckstein und Erwin Huber, als sie Edmund Stoiber vom Thron stießen. Loyalitätserklärungen waren zuvor unumstößliches Ritual jeder Audienz bei Hofe gewesen.

Die Teamleistung lauter »lustiger Charaktere«, mit der Guttenberg den derzeit komfortablen Stand der CSU beim Wähler erklärt, dürfte sich schnell in einen Kampf von Einzelkämpfern verwandeln, wenn die Bedingungen sich ändern. Jene Umfrage, die der CSU jetzt eine absolute Mehrheit in Aussicht stellt – wenn sie von Guttenberg geführt würde –, wird ab sofort ihr schleichendes Gift verbreiten. Nicht nur bei dem für seine lustigen Bemerkungen bekannten Seehofer, sondern auch in Kreisen der Partei, die weniger Spaß verstehen. Alles andere als ausgemacht ist dann übrigens auch, ob Seehofer von Guido Westerwelle koalitionäre Solidarität erwarten kann. Falls dieser noch FDP-Chef ist. Wer zuletzt lacht ...

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Schenken Sie schon, oder rätseln Sie noch?

Verschenken Sie das »nd«

Klare Worte, Kritische Debatten und mutiger Journalismus von Links: Das »nd« wird Sie bewegen.

Jetzt verschenken oder sich selbst beschenken