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Welche Farbe hat der Strom?

Umweltbildung im Vorschulalter ist nicht einfach nur Wissensvermittlung

  • Von Anja Laabs
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Die Themen Umwelt und Umweltschutz sind in aller Munde. Umwelterziehung muss allerdings schon bei den Kleinsten beginnen. Darauf machen Fachleute immer wieder aufmerksam. Mit dem Bildungsprojekt »Leuchtpol« soll der Perspektivwechsel bei den Erzieherinnen und Erziehern vorangetrieben werden.

Kinder lernen am besten durchs selber Ausprobieren

»Wir hatten anfangs keine Ahnung, wie wir einem dreijährigen Kind beibringen können, was Strom ist«, erzählte die Erzieherin Bärbel Starke aus der Kita Storchennest unlängst bei einer Fachtagung in Potsdam. »Den können sie nicht sehen, nicht anfassen, nicht riechen und nicht schmecken.« Doch dann sei sie erleichtert und erstaunt gewesen, als sie merkte, wie viel Wissen die Kinder mitbringen. Denn zunächst war ihr unklar, wie sie drei- bis sechsjährigen Kindern die Themen Energie und Umwelt vermitteln soll.

Genau diese Wissenslücke will das bundesweite Leuchtpolprojekt schließen. Unter der Voraussetzung, dass die Partner inhaltlich und politisch unabhängig blieben, gingen die Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umwelt (ANU) und der Energiekonzern E.on vor zwei Jahren eine umstrittene Liaison ein. Als gemeinnützige Gesellschaft wurde das Umweltbildungsprojekt »Leuchtpol« ins Leben gerufen. Es soll Erzieher befähigen, Umweltbildung in die Kind...


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