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Bauern fordern Entschädigungsfonds

Dioxin-Skandal weitet sich aus / Landwirtschaftsverbände warnen vor Insolvenzen

Immer mehr Bundesländer trifft der Dioxin-Skandal. Bauern wollen die Futtermittelindustrie in die Pflicht nehmen.

Berlin (dpa/ND). Der Schaden im Dioxin-Skandal wird immer größer. Mit Hessen war am Donnerstag das elfte Bundesland betroffen. Die Bauern pochen auf eine Entschädigung von der Futtermittelindustrie und fordern einen Fonds. Bis zu 150 000 Tonnen Futter mit dem krebserregenden Gift hatten in Deutschland Unmengen von Schweinefleisch und Geflügelprodukten verseucht. Woher das Dioxin kommt, ist laut Bundesregierung immer noch unklar.

Die Staatsanwaltschaft Itzehoe ermittelt gegen den Futtermittelkomponenten-Hersteller Harles und Jentzsch aus Uetersen in Schleswig-Holstein. Bei diesem war die Verunreinigung von Futter mit Dioxin festgestellt worden. Den Geschäftsführern werden Verstöße gegen das Lebens- und Futtermittel-Gesetzbuch vorgeworfen. Nach Angaben des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit wurde ein Partnerbetrieb in Bösel illegal betrieben und daher nicht kontrolliert.

Harles und Jentzsch wie...


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