Japan mit Familienanschluss

Homestay als Übernachtungsalternative im »Land des Lächelns«

  • Von Karsten-Thilo Raab
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.
Familie Uemura in der heimischen Küche

»Yoku irasshaimasu!« – »Herzlich willkommen!« So empfängt mich Akito Uemura im »Land des Lächelns«. Der obligatorischen Verbeugung folgt eine völlig unjapanische Geste, das Händeschütteln. Hier im Schatten der mächtigen Burganlage von Kumamoto, einer Stadt mit 670 000 Menschen auf Japans südlichster Hauptinsel Kyushu, treffe ich meine Gastgeber zum ersten Mal in den Räumlichkeiten der Kumamoto International Foundation. Diese Organisation hat sich darauf spezialisiert, ausländischen Gästen, vornehmlich Studenten, einen Aufenthalt in einer japanischen Familie zu ermöglichen – und dies vollkommen kostenfrei.

Homestay nennt sich das Programm. Die Gastfamilien, die auch Englisch sprechen, teilen ihre heimischen vier Wände für ein paar Tage und Nächte mit Besuchern aus aller Herren Länder. Ihre Motivation: Weltoffenheit, der Austausch von Kultur und Lebensart. Ganz nebenbei sollen nach Möglichkeit auch noch die Fremdsprachenkennt...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.