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Vertauschte Rollen an der Alster

Ahlhaus gegen Scholz: Ein temperamentloses Duell der Spitzenkandidaten im Hamburger Bürgerschaftswahlkampf

  • Von Susann Witt-Stahl, Hamburg
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Das Aufeinandertreffen von Bürgermeister Christoph Ahlhaus (CDU) und Olaf Scholz (SPD) endete mit einem Punktsieg für den souveräneren Herausforderer. Die Herzen der Hanseaten erwärmen, konnten beide nicht.

Die erste große Debatte der Rivalen vor dem Wahl-Showdown am 20. Februar habe sich zu einem »unerwartet hitzigen Wortgefecht« entwickelt, will die »Hamburger Morgenpost« beobachtet haben. Selbst unter den Hanseaten, deren Redebedürfnis nicht selten mit einem kargen »Moin« pro Tag gestillt ist, findet dieses Resümee kein Echo: »Mir hat ein bisschen das emotionale Streiten gefehlt«, sagte einer der rund 150 geladenen Gäste, die am Donnerstagabend in das Foyer des Springer-TV-Senders Hamburg 1 in der feinen Rothenbaumchaussee gekommen waren. Es sei »kein Blut geflossen«, kommentierte ein anderer das alles andere als temperamentvolle Duell.

Keine Schlacht, aber einen Ball Paradox veranstalteten die beiden: Olaf Scholz – dessen Sozialdemokraten laut Umfragen so weit vorn liegen, dass es für die absolute Mehrheit reichen könnte – tauschte einfach die Rollen: Die Elbphilharmonie sei zwar »viel zu teuer«, weil sie aber nun einmal da...


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