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Bestürzung über Anschlag auf Moschee

(dpa/ND). Ein erneuter Brandanschlag auf eine Moschee in Berlin hat am Wochenende Bestürzung ausgelöst. Innensenator Ehrhart Körting (SPD) verurteilte die Tat scharf. Verbrecherische Anschläge von religiösen Fanatikern wie im Ausland dürften nicht auf Europa überschlagen, mahnte er. Auch Grünen-Spitzenkandidatin Renate Künast zeigte sich entsetzt über den »feigen Anschlag«. Unbekannte hatten in der Nacht zum Samstag versucht, die Tür der Ahmadiyya-Moschee im Stadtteil Wilmersdorf anzuzünden. Die Ermittlungen der Polizei liefen am Sonntag weiter auf Hochtouren.

Verletzt wurde bei dem Anschlag auf das Gotteshaus in der Brienner Straße niemand. Das Gebäude aus den 1920er Jahren gilt als eine der ältesten erhaltenen Moscheen in Deutschland. Mit der Tat setzt sich die Serie von Brandanschlägen auf islamische Einrichtungen in Berlin fort. Der Staatsschutz ermittelt zu den Hintergründen. Die Täter hatten am Tatort eine Nachricht hinterlassen – zum Inhalt wollte sich die Polizei nicht äußern. Der Brandsatz war laut einem Medienbericht aus Gaskartuschen, Spiritusflaschen und Silvesterböllern gebastelt worden.

Körting rief zu mehr Toleranz unter den Religionen und Kulturen auf: »Wir brauchen den Zusammenhalt der Religionen in der multireligiösen Stadt Berlin.« Der Innensenator beriet gestern mit der Polizei, inwieweit sich Maßnahmen zur Verhinderung weiterer Brandanschläge ergreifen lassen.

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