Wind bringt Kohlekraftwerk aus dem Takt

Vattenfalls Betrieb in Jänschwalde pustet jährlich 25 Millionen Tonnen klimaschädliches CO2 in die Luft

Jänschwalde (dpa/ND). Schichtleiter Georg Schindler steuert im Spätdienst das zweitgrößte deutsche Kraftwerk in Jänschwalde. Die Anlage des Energiekonzerns Vattenfall läuft auf Hochtouren. Während draußen die Kühltürme mächtig dampfen und ein Zug mit Kohle nach dem anderen entladen wird, zeigen die Messinstrumente im Leitstand eine Leistung von rund 3200 Megawatt an. Alles läuft nach Plan, nur der Wetterbericht sorgt für Unmut. »Wir haben Wind in Aussicht gestellt bekommen«, sagt Schindler. Das bedeutet: Tausende Windräder laufen an und liefern zusätzlichen Strom. Damit die Netze nicht überlastet werden und zusammenbrechen, muss das Kraftwerk seine Leistung drosseln.

An Strom herrscht in Ostdeutschland kein Mangel. Dort gibt es neben konventionellen Kraftwerken über 40 Prozent der Windräder bundesweit. Allerdings ist zwischen Rügen und Erzgebirge nicht einmal jeder fünfte Verbraucher zu finden. So wird an manchen Tagen deutlich mehr Str...

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