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Gedenktafeln für Kriegsopfer

(epd). An die mehr als 1000 Kriegsopfer, die auf dem katholischen St. Hedwig-Friedhof in Hohenschönhausen beigesetzt sind, soll künftig mit Namenstafeln erinnert werden. Die neun Granittafeln sollen bis zum Frühjahr an drei Sammelgräbern für Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft aufgestellt werden, teilte die Senatsbauverwaltung am Dienstag als Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der CDU-Fraktion mit.

Die Überprüfung der Opfernamen habe längere Zeit in Anspruch genommen und erst kürzlich abgeschlossen werden können, hieß es weiter. Derzeit erinnert ein Gedenkstein an die Toten. In Berlin und auf Berliner Friedhöfen im Umland werden auf rund 220 Begräbnisplätzen etwa 120 000 Gräber mit rund 150 000 Kriegsopfern zum mahnenden Totengedenken erhalten und gepflegt.

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