Martin Kröger 13.01.2011 / Brandenburg

Stadtkewitz sucht rechten Schulterschluss

Die in Berlin gegründete Freiheitspartei reiht sich international in eine extremistische anti-djihadistische Phalanx ein

Den Wahlkampfauftakt seiner Freiheitspartei in Berlin hat sich René Stadtkewitz sicher anders vorgestellt. Nach zwei Raum-Absagen blieb dem ehemaligen CDU-Politiker am frühen Dienstagabend mit seiner neuen islamfeindlichen Partei nur die Straße vor der GLS Sprachschule in Prenzlauer Berg, um gegenüber der Presse eine Erklärung abzugeben. Angesichts von gellenden Pfiffen, dröhnender Musik und »Nazis Raus!«-Rufen von Dutzenden linken Gegendemonstranten fiel selbst das nicht leicht. Stadtkewitz wetterte noch kurz gegen »faschistische Methoden« und trat dann unter Polizeischutz den Rückzug mit seinen Getreuen aus Prenzlauer Berg an.

Gestern veröffentlichte Stadtkewitz nun einen »Offenen Brief an die politische Linke«, in dem er den angemeldeten Protest vom Bündnis »Rechtspopulismus stoppen« mit der SA der Nationalsozialisten gleichsetzt. »Ihre Klamotten sind nun schwarz statt braun, aber sie benutzen dieselben Methoden«, heißt es in dem wir...

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