CIA-Projekt »Hexenmeister«

Befehl von USA-Präsident Dwight D. Eisenhower: Lumumba beseitigen

  • Von Horst Schäfer
  • Lesedauer: ca. 6.0 Min.
2. Dezember 1960 auf dem Flughafen von Leopoldville (heute Kinshasa): Patrice Lumumba und Senatsvizepräsident Joseph Okito (links) werden gefesselt von Söldnern verschleppt.

Lawrence Devlin, der Chef der CIA-Station in Brüssel, wurde im Juli 1960 dringend in Leopoldville gebraucht. Zehn Tage, nachdem Kongo am 30. Juni seine Unabhängigkeit von der Kolonialmacht Belgien erkämpft hatte, packte der CIA-Mann in aller Eile seine Koffer und übernahm – getarnt als Konsul der US-Botschaft – das CIA-Büro in Leopoldville, heute Kinshasa. Er sollte im Auftrag seiner Regierung das »Project Wizard« (Hexenmeister) umsetzen, einen Plan, den auch die belgische Regierung verfolgte: die Beseitigung Patrice Lumumbas.

Am 27. Juli 1960 führte die erste Auslandsreise des 35 Jahre alten Kämpfers gegen den Kolonialismus und bisher einzigen demokratisch gewählten Ministerpräsidenten Kongos nach Washington. Kurz zuvor hatte der Interessenvertreter Belgiens und der USA in der Provinz Katanga (heute Shaba), Moise Tshombé, die an Bodenschätzen reiche Region abgespalten. Die UNO stationierte 20 000 Soldaten in Kongo – ...

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