Westerwelle biedert sich in Hamburg an

Für die Bürgerschaftswahl empfiehlt der FDP-Chef eine Koalition mit der SPD

  • Von Folke Havekost, Hamburg
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

»Gelb statt GAL«: FDP-Chef Guido Westerwelle spricht in einem Interview von einer »Richtungsentscheidung für die Hansestadt« – und meint damit das Umschwenken seiner Partei zur SPD. Die am Boden liegenden Liberalen wollen bei den Wahlen am 20. Februar »Schlüsselfaktor« sein.

Hamburg hat Erfahrung mit ungewöhnlichen Koalitionen. SPD-Statt-Partei, CDU-FDP-Schill, zuletzt Schwarz-Grün – kaum etwas, das es in den vergangenen 20 Jahren nicht gab. Von 1987 bis 1991 regierte ein Bündnis aus SPD und FDP – gegen den schwarz-gelben Bundestrend.

Daran erinnert sich nun FDP-Chef Guido Westerwelle – und empfiehlt den Hanseaten eine Neuauflage der sozialliberalen Koalition nach der Bürgerschaftswahl am 20. Februar. Es gehe darum, so der Außenminister im »Hamburger Abendblatt«, »ob in Hamburg eine linke Mehrheit das Sagen bekommt – oder ob das mit der FDP verhindert wird«. Daher seien die Elbliberalen frei, auch mit der SPD zu koalieren.

Allein, dass der Wähler ihnen vermutlich die Freiheit nimmt und niemand sie nach Senatsposten fragen wird. Ein Sack Reis, der in China umfällt, versetzt die asienfreundliche Ha...

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